Nikosia

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Nikosia © A. Lorenzetto / CTO

Nikosia (griech. Lefkosia) ist die Hauptstadt der Republik Zypern und liegt im Zentrum der Insel. Nikosia ist eine rege und moderne Handels- und Geschäftsmetropole. Den Stadtkern bildet die historische Altstadt, die rundum von Festungsmauern mit Wassergraben und herzförmigen Bastionen umschlossen ist. Schlendern Sie durch die engen Gassen und über die restaurierte, turbulente Fußgängerzone mit seinen Cafés und Tavernen. Moscheen und Palmen verleihen der Altstadt einen orientalischen Flair.

Besuchen Sie die St. Johannes-Kathedrale mit ihren interessanten Fresken und das Museum für byzantinische Ikonen. Abends finden vor allem vor den Festungswällen Konzerte statt und das Famagusta-Tor ist Ort spektakulärer Ausstellungen. Auch das nahegelegene Machairas Kloster ist einen Besuch wert.

Sehenswertes in der Umgebung von Nikosia

Königsgräber von Tamassos
Im Dorf In Politiko, ca. 17 km südwestlich von Nikosia liegt das antike Stadtkönigreich Tamassos. Archäologische Ausgrabungen förderten die Königsgräber, Kupferwerkstätten und eine Astarte/Aphrodite-Heiligtum zu Tage. Eindrucksvolle Funde bilden die überlebensgroßen Standbilder aus Klakstein aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert, die jetzt im Zypernmuseum zu sehen sind.

Idálion
20 km südlich von Nikosia finden Sie die archäologischen Überreste aus allen Epochen. In der Kreisstadt Dáli befindet sich die Ausgrabungsstätte des antiken Idálion, eines der Stadtkönigreiche der Insel und Teil der Kulturroute der Aphrodite. Die strategisch günstige Lage, das Wasserreichtum und der fruchtbare Boden waren die drei Faktoren, welche der Stadt zwischen dem 8. und 5. vorchristlichen Jahrhundert zur Blüte verhalfen. Der Überlieferung nach sol Adonis, Aphrodites Geliebter, in Dali gestorben sein, getötet von Aphrodites Liebhaber, dem Kriegsgott Ares.
In Pera Chorio liegt die byzantinische Kirche Agioi Apostoloi-Kirche. Sie enthält Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert, die zu den schönsten aus dieser Zeit zählen. Auch die Agios Dimitrios-Kirche aus dem 12. bis 13. Jahrhundert ist einen Besuch wert.
Beim Dorf Potamia finden Sie die mittelalterlicher Ruinen, die Überreste der Sommerresidenz der fränkischen Könige Zyperns und einer gotischen Kirche.

Museumsdorf Fikardou
Das im 19. Jahrhundert verlassene Dorf Fikardou, an der Straße nach Machaira, ca. 1 km östlich vom Dorf Gourri, wurde unter Denkmalschutz gestellt, um die traditionelle Architektur der Wohnhäuser mit den bemerkenswerten Holzschnitzarbeiten aus dem 18. Jahrhundert zu schützen. Das “Haus des Katsinioros” und das “Haus des Achilleas Dimítris” aus dem 16. Jahrhundert wurden restauriert und bilden nun ein lebendiges Beispiel der ländlichen Bauweise auf Zypern. 1987 wurde dem Dorf der Europa Nostra-Preis verliehen.

Nationaler Forstpark Athalassa
Im Forstpark Athalassa liegt das Zentrum für Umweltkunde, wo man Informationen über die ökologische Charakteristika des Forstparks erhalten kann. Lernen Sie das Ökosystem, die Vegetation, Vögel, Säugetiere und Reptilien anhand eines dreidimensionalen Modells kennen. Geologische Funde werden in einem eigenen Raum gezeigt.

Panagia Chrysospiliotissa-Kirche
Die Kirche liegt ca. 11 km südwestlich von Nikosia in der Nähe des Dorfes Deftera und wurde ursprünglich als Höhlen-Katakombe erbaut, welche bis in die frühchristliche Zeit zurück reicht. Dieser Kirchentypus ist im Nahen Osten häufig anzutreten aber nicht auf Zypern. Leider sind die Wandmalereien größtenteils zerstört. Am 15. August findet hier ein großes Kirchweihfest zu Mariä Entschlafung statt.

Zentrum für zypriotisches Kunsthandwerk
Das Zentrum liegt außerhalb der Stadtmauern und verfügt über Werkstätten und einen Verkaufsshop, wo Sie zypriotisches traditionelles Kunsthandwerk wie Tongefäße, Körbe, Holzschnittarbeiten, Kupferwaren und Stickereien finden können.

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