Paphos

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Die Hafenstadt Paphos an der Westküste von Zypern ist eine historische Stadt mit einer ruhmreichen Geschichte, die bis über tausende Jahre zurückgeht. Die Stadt, die von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, war in der Hellenistischen und Römischen Epoche die Hauptstadt Zypern's. Die Stadtgeschichte geht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Als der Kult der Göttin Aphrodite, die sich aus dem Meer erhob, aufblühte, zog die Stadt Besucher aus aller Welt in diese Region. Pilgern Sie zu ihrem Heiligtum nach Kouklia und besuchen Sie die Grotte bei Polis, wo Aphrodite badete. Der Sage nach entstieg hier die Göttin Aphrodite, die sich aus den Wellen des Meeres erhob.

Mittlerweile ist Paphos ist zu einem beliebten Ferienort geworden. Besuchen Sie den idyllischen Hafen oder das mittelalterlichen Fort und bewundern Sie die wunderschönen Bodenmosaiken der altrömischen Villen im Haus des Dionysos mit Szenen aus der griechischen Mythologie.

Die Königsgräber in Paphos gehen zurück auf die Frühzeit v. Chr. und wurden einst aus hartem Fels gehauen. Teilweise stützen dorische Säulen die Decken ab. Zur ursprünglichen Nutzung der Gräber konnte man bis heute noch keine genauen Erkenntnisse erlangen. Es ist möglich, dass Sie auch von christlichen Bewohner als Gräber genutzt worden sind.

Sehenswertes in der Umgebung von Paphos

Aphrodite-Tempel und Museum Alt-Pafos
In Kouklia, ca. 14 km östlich von Pafos liegt einer der berühmtesten Pilgerorte der griechischen Welt und eines der Stadtkönigreiche der Insel Zypern. Hier können Sie die Überreste des Aphrodite-Heiligtums bewundern. Einige der ältesten Überreste reichen bis ins 12. vorchristliche Jahrhundert zurück. Der Tempel selbst blieb bis ins 4. Jahrhundert eine bekannte Kult- und Pilgerstätte.
Das Museum ist im mittelalterlichen Kastell der Lusignans neben dem Aphrodite-Tempel untergebracht. Es enthält Funde aus der Umgebung, die von der Bronzezeit bis ins Mittelalter reichen, vom Aphrodite-Kult bis zum Kult der Fruchtbarkeitsgöttin.
Der Tempel ist Teil der Aphrodite Kulturroute.

Chlorakas
Am Strand von Chlorakas liegt das Boot des heiligen Georg, welches im Freiheitskampf 1955-1959 zum Transport von Sprengstoff verwendet wurde.

Das Bad der Aphrodite - Akamas
Im Nordwesten Zyperns liegt die Halbinsel Akamas, benannt nach dem Athener Helden Akamas, dem Sohn des Theseus, der nach dem Trojanischen Krieg hier landete. Akamas ist eine Naturlandschaft mit einzigartigen Biotopen und Ökosystemen. Hier gibt es mehr als 500 Pflanzenarten und wunderschöne Täler, Schluchten und Höhlen. Zwischen Polis Chrysochous und Kap Arnaoutis liegt das so genannte Bad der Aphrodite. Die Göttin soll hier in einem See in einer Grotte stets ihr Bad genommen und den schönen Adonis kennengelernt haben. Der Legende nach schwamm Aphrodite erst in der kristallklaren Bucht um dann später ihr Bad im See zu nehmen. Der Ort ist eine Station der Aphrodite Kulturroute.

Lemba
Im Dorf Lemba, 5 km nördlich von Pafos wurden bedeutende Siedlungen der Kupfersteinzeit entdeckt. Hier können Sie sich durch den originalgetreuen Nachbau von fünf Hütten ein Bild von der Bauweise der Kupfersteinzeit (3900 - 2500 v. Chr.) machen. Diese Siedlung liegt auf Aphrodites Kulturroute.
   
Petra tou Romiou
Petra tou Romiou (Stein des Griechen) ist einer der schönsten Strände Zyperns, wo der Sage nach Aphrodite den Wellen entstiegen sein soll. Der Strand liegt auf der Straße zwischen Pafos und Lemesos, ca. 25 km von Pafos entfernt. Der Felsblock entstand der Sage nach durch dem Sagenhelden Digenis Akritas. Dieser soll während der arabischen Einfälle im 7.-10. Jahrhundert einen Fels aus dem Keryneia-Berg des Pendadaktylos auf die Sarazenen geschleudert haben, die an der Küste landen wollten. Seit dem liegt dieser Felsen an dieser Küste und verlieh dem Ort den Namen Petra tou Romiou. Dieser Ort ist ebenfalls Teil der Aphrodite Kulturroute.

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